Kosten für neue Wohnungen steigen wie seit 2008 nicht

Bauen in Deutschland hat sich so stark verteuert wie seit neun Jahren nicht mehr. Der Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude kostete im August 3,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das Statistische Bundesamt teilte mit, dass dies der höchste Preisanstieg seit August 2008 sei. Die Preise beziehen sich auf Leistungen am Bauwerk, einschließlich der Umsatzsteuer. Erdarbeiten verteuerten sich mit 4,6 Prozent besonders stark. Bei Klempner-, Gerüst- sowie Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten lag das Plus bei jeweils knapp vier Prozent. Nicht nur für Wohnungen müssen Bauherren tiefer in die Taschen greifen, sondern auch für Bürogebäude. Hier zogen die Neubaupreise um 3,2 Prozent an. Bei gewerblichen Betriebsgebäuden gab es einen Aufschlag von 3,3 Prozent, im Straßenbau von 4,2 Prozent. Das Bauhauptgewerbe meldet derweil kräftig steigende Umsätze. Im Juli lagen sie um 8,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im Hochbau erhöhten sich die Einnahmen um 11,8 Prozent, im Tiefbau um 5,4 Prozent.

 

Quelle: F.A.Z. Wirtschaft

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