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Unternehmen wachsen durch fehlenden Büroraum weniger

Während die Politik vor allem überlegt, wie der Bau von Wohnungen forciert werden kann, sind Büroimmobilien aus dem Fokus geraten. Für viele Städte vor allem in den Ballungsgebieten ist das zunehmend ein Problem.

Wie sehr sich die Situation zugespitzt hat, das zeigt das Frühjahrsgutachten des Rates der Immobilienweisen, das am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Bundesweit kam es 2017 zu einem starken Einbruch der Fertigstellungszahlen von Büroflächen, heißt es darin. Lediglich 1,6 Millionen Quadratmeter Neubaufläche seien insgesamt in den 127 untersuchten Büromärkten in Deutschland fertiggestellt worden, ein Minus von 16,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark, so das Gutachten, gingen die Neubaufertigstellungen in den sieben größten Städten Berlin, München, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf zurück – nämlich um 27,1 Prozent.

Der Leerstand verringerte sich im siebten Jahr in Folge. Die Standorte München sind mit 1,9 Prozent Leerstand, Stuttgart mit 2,1 Prozent und Berlin mit 2,4 Prozent praktisch vollvermietet. Die Büromärkte in Köln und Hamburg steuern auf die 3,0 Prozent-Grenze für Vollvermietung zu.

Andreas Schulten, Vorstand der Bulwiengesa AG, der im Frühjahrsgutachten die Entwicklung der Büro-, Unternehmens-, Logistik- und Hotelimmobilien analysiert, mahnt, zügig gegenzusteuern. „Wir müssen dringend Bürogebäude bauen“, sagte er. „Wir brauchen diese Büroflächen, um Arbeitsplätze zu schaffen.“ Städte müssten vorsorgen. „Die zunehmende Büroverknappung kann deutliche Konsequenzen für die wirtschaftliche Entwicklung der Städte bedeuten“, sagte Schulten.

Quelle: Handelsblatt

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von factum
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