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Investmentmärkte im Gleichgewicht – verschärfte Regulierung bei Wohnen in Sicht

Es scheint fast, als hätte der deutsche Gewerbeinvestmentmarkt ein fein austariertes Gleichgewicht erreicht, so die Einschätzung des Immobiliendienstleisters Savills im Marktbericht „Investment Market monthly – April 2018“. Jedenfalls ließe sich die seit Monaten zu beobachtende Seitwärtsbewegung von Marktkennziffern wie Transaktionsvolumen, Transaktionszahl und -größe sowie Renditen so interpretieren.

Wie stabil dieses Gleichgewicht sei, werde sich Savills zufolge möglicherweise in den nächsten Monaten beobachten lassen. Die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen kletterten zuletzt in Richtung drei Prozent und werden damit eventuell für viele Investoren wieder zur echten Anlagealternative zu Immobilien. Zudem beobachtet Savills ein wachsendes Angebot, vor allem an Einzelhandelsimmobilien. In jedem Fall verspricht diese Konstellation ein anhaltend hohes Transaktionsvolumen.

Das Transaktionsvolumen deutscher Wohnimmobilien summierte sich im bisherigen Jahresverlauf auf fast 4,6 Milliarden Euro und lag damit in etwa auf dem Vorjahresniveau. Deutlich mehr investiert haben in den vergangenen zwölf Monaten Käufer aus dem europäischen Ausland. Gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt investierten sie fast 28 Prozent mehr und steigerten ihren Anteil am Transaktionsvolumen entsprechend. Aufgrund des international steigenden Interesses an der Anlageklasse Wohnen dürften zukünftig weitere Investoren nach Anlageoptionen im liquiden deutschen Wohnungsmarkt suchen, so der Marktbericht.

Die Experten von Savills sehen deutliche Anzeichen für eine Verschärfung der Mietpreisbremse. Demnach sollen Vermieter zur Auskunft über die Vormiete verpflichtet werden. Zudem könnte die Modernisierungsumlage stark eingeschränkt werden. Da Neubauten hiervon weiterhin nicht betroffen sind, könnten noch mehr Investoren auf den Erwerb von Projektentwicklungen setzen.

Quelle: Pressemitteilung Savills

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von factum
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