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Deutscher Wohnimmobilienmarkt auf Wachstumskurs

Im Jahr 2021 ist der deutsche Wohnimmobilienmarkt trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie weiter auf Wachstumskurs geblieben, Das geht aus dem diesjährigen Wohnungsmarktberichts hervor, den der Asset Manager ZBI Zentral Boden Immobilien-Gruppe (ZBI) in Zusammenarbeit mit apollo valuation & research erstellt hat. Die zum sechsten Mal veröffentlichte Studie bietet einen Überblick über die Entwicklungen und Veränderungen des deutschen Wohnimmobilienmarkts. Untersucht wurden dafür unter anderem die Märkte der sieben Top-Standorte sowie eine Auswahl von weiteren 50 Städten, die nach der Einwohnerzahl kategorisiert sind und sich in elf Cluster-II-Standorte, 20 Cluster-III-Standorte und 19 Cluster-IV-Standorte unterteilen.

Laut dem Wohnungsmarktbericht sind im Jahr 2021 die Mieten und die Preise für Wohnraum in 57 untersuchten Städten in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr in allen vier nach Einwohnergrößen geclusterten Städtekategorien gestiegen. Etwa 50 Städte sind drei Clustern unterhalb der 600.000-Einwohner-Marke zuzuordnen. In diesen Städten setzte sich die Mietpreisdynamik mit Zuwächsen bei der durchschnittlichen Angebotsmiete zwischen 2,9 und 3,5 Prozent fort und blieb damit über dem Niveau des Vorjahres. Gleichzeitig nahm die Dynamik der Mieten in den sieben Top-Städten mit wenigen Ausnahmen ab: Das Jahresplus der durchschnittlichen Angebotsmiete liegt im Mittel bei zwei Prozent, womit sowohl die Vorjahresquoten als auch der prozentuale Anstieg anderer Städtekategorien unterboten werden. Die Angebotskaufpreise für Eigentumswohnungen weisen in allen vier Städteclustern gegenüber dem Vorjahreswachstum nochmals einen deutlichen Anstieg auf. In den drei Clustern unterhalb der 600.000-Einwohner-Marke fiel das Jahresplus (2021 zu 2020) von im Mittel zwischen 11,9 und 13,4 Prozent ebenfalls höher aus als im Schnitt der Metropolen (11,6 Prozent).

An den sieben Top-Standorten in Deutschland ist die höchste Angebotsmiete 2021 mit im Jahresschnitt 19,85 Euro pro Quadratmeter und Monat unverändert und mit deutlichem Abstand in München aufgerufen worden. Auf die bayerische Landeshauptstadt folgen, aufgelistet nach der Höhe der durchschnittlichen Angebotsmiete, Frankfurt am Main (15,65 Euro pro Quadratmeter), Stuttgart (14,80 Euro pro Quadratmeter), Hamburg (13,30 Euro pro Quadratmeter), Köln (12,85 Euro pro Quadratmeter), Berlin (12,55 Euro pro Quadratmeter) sowie Düsseldorf (12,35 Euro pro Quadratmeter).

Von den Top-7-Standorten ist München auch im Segment der Eigentumswohnungen die teuerste Stadt geblieben. Dort ist 2021 ein Durchschnittskaufpreis für Eigentumswohnungen in Höhe von 10.510 Euro pro Quadratmeter aufgerufen worden. Es folgen Frankfurt am Main (7.270 Euro pro Quadratmeter), Hamburg (6.890 Euro pro Quadratmeter), Berlin (6.100 Euro pro Quadratmeter), Stuttgart (5.790 Euro pro Quadratmeter), Düsseldorf (5.730 Euro pro Quadratmeter) und Köln (5.040 Euro pro Quadratmeter).

Da sich Wohnimmobilien in der Pandemie ein weiteres Mal als krisenresistent gezeigt haben, ist diese Assetklasse für Investoren attraktiv geblieben. Das hat am Investmentmarkt für Wohnportfolios im Jahr 2021 zu einem Allzeithoch mit einem Jahresresultat von mehr als 50 Milliarden Euro geführt. Räumlich stehen unverändert die deutschen Metropolen mit Berlin an erster Stelle im Fokus der Investmentaktivitäten. Aber auch Standorte jenseits der Top-7-Städte stellen vermehrt gesuchte Investmentziele dar. Vor allem die erweiterten Ballungsräume erfahren immer mehr Beachtung, aber auch Ankaufsentscheidungen an vermeintlich schwächeren Standorten werden häufig positiv entschieden. (DFPA/JF1)

Die ZBI Zentral Boden Immobilien mit Sitz in Erlangen konzipiert Wohnimmobilienfonds für private und institutionelle Anleger. Die ZBI-Gruppe beschäftigt deutschlandweit rund 850 Mitarbeiter an 36 Standorten. Aktuell werden rund 61.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten von der Unternehmensgruppe verwaltet, das bislang realisierte Transaktionsvolumen liegt bei elf Milliarden Euro.

www.zbi-ag.de

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