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Gold ein sicherer Hafen?

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Der Goldpreis hat sich nach seinem Jahrestief vom 16. August erholt und hält sich aktuell über der psychologischen Schlüsselmarke von 1.200 US-Dollar. Aber die steigenden Zinsen in den USA und die anhaltenden Spannungen zwischen China und USA belasteten den Markt weiterhin, so merkt Salah Bouhmidi an, Marktanalyst von IG Markets.

Der momentane Abverkauf zeige, dass niemand das gelbe Edelmetall über 1.210 US-Dollar halten will. Dort liege aktuell eine starke Widerstandszone. Zurecht, denn es könnten weitere Zinserhöhungen im September und Dezember folgen, und das ist laut Bouhmidi eine Belastung für Gold.

Das Edelmetall hat in jüngster Zeit seine Attraktivität als sicherer Hafen verloren, nachdem es in internationalen Handelskonflikten und der türkischen Währungskrise in diesem Jahr um 7,5 Prozent gefallen war. Die Anleger wandten sich zunehmend dem Dollar zu. Solange die Handelsspannungen zwischen den USA und China weiter bestehen, werde der US-Dollar profitieren.

Der Goldpreis könnte nochmals die Unterstützung bei 1.200 US-Dollar pro Unze testen. Sollte die psychologische Marke unterschritten werden, könnte dies einen Rückgang in Richtung 1.193 US-Dollar verursachen. Wenn sich der Goldpreis jedoch um die gegenwärtigen Niveaus konsolidieren kann und wieder 1,215 US-Dollar erreicht, dann könnten die Preise auf 1,235 bis 1,240 US-Dollar steigen.

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von factum
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