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Lloyd Fonds startet geplante Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht

Der Hamburger Vermögensverwalter Lloyd Fonds gibt die Durchführung der jüngst angekündigten Kapitalerhöhung um 615.000,00 Euro gegen Bareinlagen durch Ausgabe von bis zu 615.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 1,00 Euro je Aktie, bekannt. Dies entspricht bei einem derzeitigen Grundkapital von 13.325.914,00 Euro einem Anteil von 4,6 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft.

Die Festlegung des endgültigen Bezugspreises pro Aktie– aktuell soll er 13,00 Euro betragen – wird am oder um den 10. Februar 2022 erfolgen, heißt es in einer Mitteilung des Vermögensverwalters. Die neuen Aktien werden den Aktionären der Gesellschaft im Wege eines mittelbaren Bezugsrechts im Verhältnis 21:1 von der Futurum Bank zum Bezug angeboten, das heißt 21 alte Aktien berechtigen zum Bezug einer neuen Aktie. Die Bezugsfrist beginnt am 2. Februar 2022, 0:00 Uhr (MEZ), und endet am 15. Februar 2022, 24:00 Uhr (MEZ). Ein Bezugsrechtshandel ist nicht vorgesehen. Die neuen Aktien sind ab dem 1. Januar 2021 voll gewinnberechtigt.

Wie Lloyd Fonds weiter mitteilt, könne den Aktionären aus aufsichtsrechtlichen Gründen kein Überbezugsrecht einräumen. Nicht von den Aktionären aufgrund des Bezugsrechts bezogene neue Aktien werden ausgewählten Investoren bereits parallel zum Bezugsaufruf im Rahmen einer Privatplatzierung zu dem festgelegten Bezugspreis und zu einer Mindestzeichnungssumme von 100.000 Euro angeboten. Im Rahmen der Privatplatzierung werden auch Aktionäre berücksichtigt, die über ihr Bezugsrecht hinaus Aktien zeichnen möchten, wenn sie sich bis spätestens zum Ablauf der Bezugsfrist bei der Gesellschaft melden.

Der Nettoerlös der Kapitalerhöhung soll vornehmlich zur Finanzierung der notwendigen Cash-Komponente in Höhe von rund 10,4 Millionen Euro für die geplante Übernahme von rund 98 Prozent der Aktien der BV Holding AG verwendet werden. Ein weiterer Teil dient der Finanzierung des 17,75-prozentigen Erwerbs am Berliner Fintech growney GmbH. Durch die beiden Transaktionen entsteht ein kumulierter Cash-Bedarf von rund 13,4 Millionen Euro. Der maximale Erlös aus der Kapitalerhöhung beträgt 7,995 Millionen Euro.

Durch die Übernahme der Bayerische Vermögen-Gruppe wird insbesondere das Geschäftsfeld Lloyd Vermögen, die persönliche Vermögensverwaltung, sowie das Geschäft mit institutionellen Kunden gestärkt. Aktuell verwaltet die Gruppe vom Hauptstandort München und den drei weiteren Standorten Chiemgau, Tegernsee und Main-Spessart Assets under Management (AuM) von rund 2,5 Milliarden Euro mit über 60 Mitarbeitern. Mit Vollzug der Transaktion erwartet Lloyd Fonds einen gemeinsamen Anstieg des verwalteten AuM-Volumens auf knapp fünf Milliarden Euro. (DFPA/JF1)

Die Lloyd Fonds AG ist ein börsennotierter, bankenunabhängiger Vermögensverwalter und aktiver Asset Manager. Das Unternehmen ist seit 2005 an der Börse notiert und seit März 2017 im Segment Scale der Deutschen Börse in Frankfurt gelistet.

www.lloydfonds.de

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