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Neue Rekorde am nord- und ostdeutschen Immobilienmarkt

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Die Immobilienpreise im Norden und Osten Deutschlands nehmen im ersten Quartal 2021 noch einmal Fahrt auf und halten einige Rekorde bereit. Das geht aus der Datenanalyse „Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI): Region Nord/Ost 1. Quartal 2021“ hervor. Für Rainer Wilke, Spezialist für Baufinanzierung beim Baufinanzierungsvermittler Dr. Klein in Hannover, ist ein Ende der Preissteigerung noch lange nicht in Sicht.

In Hannover sind unter den Metropolregionen im Norden und Osten noch die niedrigsten Immobilienpreise zu finden. Doch die Preisentwicklung folgt auch dort dem bundesweiten Trend: konstant nach oben. Besonders Häuserpreise zeigen ein Plus im Preisindex von 11,26 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Index zeigt die tatsächliche Preisentwicklung und berücksichtigt auch Parameter wie Lage und Alter der Immobilie. Der Medianpreis steigt auf 2.516 Euro pro Quadratmeter – und damit noch einmal um 61 Euro pro Quadratmeter im Vergleich zum vergangenen Quartal. Hannoveraner Wohnungen erreichen im ersten Quartal 2021 einen Index von 241,15 – der dritthöchste Wert aller von Dr. Klein untersuchten Metropolregionen.

In Hamburg liegt der Medianpreis für Wohnungen im ersten Quartal 2021 bei 5.043 Euro pro Quadratmeter und damit rund 700 Euro pro Quadratmeter höher als vor einem Jahr. Der Index zeigt ebenso ein deutliches Plus von 11,86 Prozent – in Hamburg ein neuer Rekord, bei ohnehin schon enorm hohen Immobilienpreisen. Und auch die Steigerung zum Vorquartal fällt mit 4,86 Prozent besonders hoch aus. Beim Hamburger Häusermarkt hingegen flacht die Dynamik mit 2,21 Prozent Änderung im Index im Vergleich zum vergangenen Quartal ab. Der Index liegt dort mit 198,63 zumindest noch knapp unter der 200er-Marke – eine Grenze, die in Berlin bereits überschritten wurde.

Berlin legt bei ihren Häuserpreisen weiter zu. Innerhalb eines Jahres klettert der Index um 13,81 Prozent auf 238,56. Der Medianpreis steigt im selben Zeitraum um 382 Euro pro Quadratmeter – Berliner Hauskäufer zahlen durchschnittlich 3.448 Euro pro Quadratmeter im ersten Quartal 2021. Bei Berliner Wohnungen zeigt der Index eine Teuerung von 3,96 Prozent – und steigt auf 276,01. Im Schnitt zahlen Wohnungskäufer in Berlin 4.836 Euro pro Quadratmeter. Aber auch Spitzenpreise von über 13.000 Euro pro Quadratmeter wurden im ersten Quartal 2021 bezahlt.

In Dresden liegt der Index für Häuser mit 201,19 über dem der Hamburger – Tendenz steigend. Der Preisanstieg in Dresden zeigt eine Teuerung von 6,03 Prozent im Vergleich zum vorigen Quartal. Eine vergleichbare Dynamik gibt es in den von Dr. Klein untersuchten Metropolregionen im Norden und Osten nicht. Auch bei Eigentumswohnungen zeigen sich signifikante Veränderungen: Der Index klettert auf 194,95 und zeigt damit ein Plus von 4,57 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2020. Der Medianpreis ist innerhalb eines Jahres um circa 400 Euro pro Quadratmeter gestiegen – bei einer 80-Quadratmeter-Wohnung macht das einen Unterschied von rund 30.000 Euro. (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung Dr. Klein

Die Dr. Klein Privatkunden AG mit Sitz in Lübeck ist ein unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Über das Internet und in mehr als 250 Filialen beraten rund 600 Spezialisten. Dr. Klein ist eine hundertprozentige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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