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Dresdner Polizei sucht das Gespräch mit dem ZDF

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Nach dem Vorfall während einer Pegida-Demonstration hat sich der Dresdner Polizeipräsident entschuldigt und das ZDF zu Gesprächen eingeladen. 

Dresdens Polizeipräsident Horst Kretzschmar zum Gespräch mit den ZDF-Redakteuren:
„Ich bin froh, dass die Redakteure des ZDF meine Einladung zu einem gemeinsamen Gespräch angenommen haben. Mir war es wichtig, Ihre Sicht der Dinge zu erfahren, damit ich mir ein besseres Bild der Ereignisse machen kann.

Ich möchte jetzt hier, so wie ich es auch in unserem Gespräch getan habe, unmissverständlich feststellen, dass wir als Polizei eine Verantwortung dafür haben, dass die Pressefreiheit in unserem Land gesichert ist. Wir haben als Polizei sicherzustellen, dass die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit gewährleistet und die freie Berichterstattung durch Medien über Demonstrationen und Versammlungen aller Art garantiert bleibt.

Mein Eindruck aus dem Gespräch war, dass wir uns über diese Punkte absolut einig waren.

Davon zu trennen ist allerdings die Frage, ob der Einsatz, der uns heute zusammengeführt hat, als gelungen anzusehen ist. Vorweg: Ich bin mir meiner Verantwortung für unsere Polizeibeamten sehr bewusst und weiß, dass diese gerade bei Demonstrationslagen besonders schwierige Situationen zu meistern haben. Dennoch gibt das Gespräch Anlass nochmals mit den am Einsatz beteiligten Beamten zu sprechen, um das Bild abzurunden. Unser Ziel ist ausdrücklich, aus dem Vorgang für die Zukunft zu lernen.

Ohne ins Detail gehen zu können, möchte ich nicht verhehlen, dass es mir unverständlich ist, dass die Klärung, nachdem ein Demonstrant den Journalisten rechtswidriges Verhalten vorgeworfen hat, so lange dauerte und die Journalisten 45 Minuten lang nicht ihrer Arbeit nachgehen konnten. Ich bedaure diesen Umstand als Polizeiführung außerordentlich und habe zugesichert, dass wir dieses in der Polizei aufarbeiten werden – auch um daraus zu lernen.

Dass es auch an der einordnenden Kommunikation des gesamten Vorganges gefehlt hat – auch da fällt es mir nicht schwer, das einzuräumen.“

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von factum
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